Elektrotumortherapie

Elektrotumortherapie

Die Elektro-Tumor-Therapie wird auch Galvanotherapie oder Electro-Cancer-Therapy genannt.

Gesunde Zellen haben ein positives elektrisches Potential. Da weiße Blutkörper negativ geladen sind, können sie von veränderten Zellen erkannt und angegriffen werden.
Degenerierte Zellen (Sauerstoffarmut, Mitochondrien-Schäden, Verschlackung …) haben ein niedrigeres und negatives elektrisches Potential, stoßen daher Immunzellen ab und können sich zu Krebszellen (keine differenzierte Zell-Leistung, sondern ungehemmte Zellteilung) weiterentwickeln und sich in Zellverbänden vom Körper und seinen Regularien abgrenzen.

Wichtiges Prinzip für die ETT

Krebszellen haben einen wesentlich geringeren elektrischen Widerstand als gesunde Zellen. Führt man elektrischen Strom (schwachen Gleichstrom) durch Gewebe, nehmen die denaturierte Krebszellen diesen Strom auf. Je bösartiger = maligner die Zellen, desto eher nehmen sie den Strom auf. Dies tun gesunde Zellen nicht, weil sie einen wesentlich höheren Widerstand haben.
Selbstzerstörung der Krebszellen wird herbeigeführt
Das Ziel der Behandlung ist ein physiochemischer Zersetzungsprozess der krankhaften Zellen, in dessen Verlauf die malignen Zellen sich selbst zerstören. Dazu bilden die energetisch hochgepumpten Zellen selbständig Singulett-Sauerstoff-Radikale, die die Zelle zur Selbstzerstörung führen. Für den Organismus ist dies ein immunologisch-informativer Vorgang. Die Beseitigung und Aufarbeitung der Zelltrümmer soll ein Feedback des Immunsystems für den gesamten Organismus erzeugen.

Während der Therapie wird neben der angelegten elektrischen Spannung (Potenzialdifferenz, blau) einerseits der elektrische Widerstand der Gewebe (violett), andererseits der Stromfluß (orange) angezeigt. Dies bedeutet, dass bei dieser Behandlung erstens bösartige Zellen vorliegen, zweitens eine Therapie auch stattfindet.
Gleichzeitig erkennen wir (in dem Fall auf Elektrode 1), dass auf dem Kanal sehr viel Strom angenommen wird.
Auch zur Analyse geeignet
Sind ein Gerät und seine Elektroden korrekt angeschlossen und es fließt kein Strom, deutet das auf einen gutartigen Prozess. Daher eignet sich das Gerät nicht nur zur Therapie (Entmalignisierung), sondern auch zur Analyse und Kontrolle.
Sollte bei späteren Anwendungen keinerlei Stromfluss zu beobachten sein, deutet dies eher auf einen gesunden Organismus oder gesunde einzelne Teile hin. Sollte der stromfluss jedoch stattfinden, hat der Therapeut die Erkenntnis, dass eventuell oder wahrscheinlich Metastasen oder gerade sich neu entwickelnde Tumoren an der Entwicklung gehemmt oder gar gehindert werden.
Hintergrund der Geschichte ist, daß sich in jedem Hunde- oder Katzen-Körper andauernd und jeden Tag wie Nacht Krebszellen bilden, die aber von einem intakten Immunsystem zerstört werden. Ein Tumor kann sich nur bilden, wo die lokale Abwehr behindert wird und wo ein Raum für weitere Wachstumskriterien entstanden ist.
Krebs früh erkennen
Dies bedeutet, das auch mit den besten und teuersten Geräten ein Geschwür erst entdeckt werden kann, wenn es definierbare Größe und Gestalt erwerben konnte. Verfahren, die den ganzen Körper betreffen, als unschädlich gelten und eben auch mit Tumorzellen umgehen können, die man noch nicht exakt und in der Gestalt erkennen kann, bieten also einen großen Vorteil für die ganzheitliche Medizin.
Auch für inoperable oder schwer zugängliche Tumoren
Ebenso vorteilhaft erweist sich die Anwendung für ansonsten inoperable oder zumindest schwer zugängliche Tumoren.
Der schwache Gleichstrom wird also vom ETT-Gerät durch den ganzen Körper, Körperteile oder durch den Tumor selbst geleitet; die Applikation erfolgt über Klebe-Elektroden auf der Haut (ohne Narkose) …

 
Applikation des Stromes über flächenhafte Klebe-Elektroden (ohne Narkose).
… oder per Platinnadeln, die über Braunülen ins Gewebe gelegt werden (mit Narkose).

Gesundes Gewebe lässt den Strom ohne Reaktion passieren, der Patient fühlt davon nichts. Entartetes Gewebe nimmt den Strom auf (je bösartiger = maligner die Zellen sind, desto geringer ist der elektrische Widerstand).

Applikation des Stromes über Platinnadeln innerhalb intratumoral gelegter Braunülen (mit Narkose)

Schon während der Therapie tropft verflüssigtes Tumor-Gewebe aus der Braunüle
Effekt kann verstärkt werden
Der Effekt (Anziehen und Aufnahme des elektrischen Stroms durch Krebszellen) kann durch Einnahme sogenannter „Elektrosensitizer“ (Substanzen, die von Krebszellen verstärkt aufgenommen werden und dadurch diese gegenüber dem Strom sensibilisieren, glücklicherweise unschädlich) verstärkt werden.
Wir verwenden dafür Eisen (Krebszellen haben unstillbaren Hunger auf Eisen) und Artemisinin (pflanzlich; Beifuss; wird durch das gleiche Enzym = Transferritin wie das Eisen in die Krebszellen aufgenommen ).

Indikationen

Nahezu alle Tumoren.

Risiken, Einschränkungen

Milz- und Lebertumoren in fortgeschrittenem Zustand (brüchiges Gewebe) und Hirn-, Augen- wie Nerventumoren eignen sich eher für die intravenöse photodynamische Lasertherapie (PDT). 

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